Minnesänger Knud Seckel, Bildquelle: Knud Seckel „...den liebsten Buhlen den ich han“
Mittwoch 29. August um 19.30 Uhr in der Evangelischen Kirche

Minnesänger Knud Seckel versetzt die Zuhörer 300 Jahre zurück. Die Zeit des Barock war eine Zeit hemmungsloser Gier nach diesseitigen Genüssen.

Die Aussicht auf die eigene Vergänglichkeit in der Welt führte zu einem Daseinsstil, der keinem irdischen Genuss abgeneigt war und dabei doch immer das eigene Seelenheil vor Augen hatte. Dies drückt sich drastisch und deftig auch in der Sprache und den Liedern des Barocks aus. Der Sänger und Instrumentalist Knud Seckel spürt mit „Wein, Weib und Gesang“ - dem ewig vergänglichen der Welt nach. Er lässt dabei Zwischentöne dieser Dichtung aufscheinen und begleitet sich dabei mit Instrumenten der Zeit: Drehleier, Harfe, Dudelsack, Gitarre, Einhandflöte, Trommel und Gesang.

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